Was für ein Tag & SPD

Man ist heute ein schöner Tag. Und es wäre noch schöner ich könnte den, und sehr viele andere Tage, aus meinem Leben löschen.

Wenn ich wirklich wie eigentlich mal gedacht hier immer meine Gedanken, über das was ich nicht gut ober sogar scheiße finde, Posten würde, dann käme ich in letzter Zeit aus dem Posten gar nicht mehr raus.

Für heute nur eins:
Ich habe mich gestern mit einem unterhalten über die Wahl hier in NRW. Er fand, wie auch ich, das Wahlergebnis richtig beschissen.
Was ich aber interessant gefunden habe. Er meinte er wäre ein SPD-Wähler. Als ich sagte das die SPD es selber schuld sei das ihnen die Leute weg rennen, gab er mir vollkommen recht. Er sagte das so jemand wie Schröder, und auch das die SPD mit der CDU in großer Koalition ist, zeige allen das es eine SPD gar nicht braucht. Die SPD ist nichts anderes als, und das zeigt ja auch deren Politik, eine zweite CDU. Und die Reichen sowie die Industrie haben halt schon eine. Die brauchen keine zweite. Die werden sie auch nicht nicht wählen.
Aber die SPD meint halt sie wäre die bessere CDU. Nur warum sollte der „kleine Mann“ eine „bessere“ Lobbyisten-Partei wählen. Wer Politik gegen sein angebliches Klientel macht dem laufen mit recht die Leute davon.
Andererseits bekommt die SPD von ihrem wirklichem Klientel ja Geld. Und da die SPD käuflich ist macht sie ja auch Politik für die.
1.371.143 € Daimler Chrysler AG
657.522 € BMW AG
638.393 € Allianz SE
365.820 € Porsche AG
302.115 € Verband der Chemischen Industrie e. V.
300.000 € Deutsche Bank AG
300.000 € E.ON AG
281.211 € B.TV Television GmbH & Co. KG
277.258 € Südwestmetall
250.000 € Commerzbank AG

Genossen der SPD, schaut doch mal bei Wikipedia rein. Unter Sozialdemokratie. Damit euch da erklärt wird wofür eigentlich das S in SPD steht. Ihr wisst das wirklich nicht mehr wo für eigentlich das S in SPD steht. Oder? Das war aber damals schon abzusehen als das im „Hamburger Parteiprogramm (2007)“ geändert wurde und ihr eure eigentlichen Ziele verraten habt. Sozial eigentlich sogar schon seit dem „Godesberger Programm (1959)“. Seit dem ihr den Weg von einer „sozialistischen Arbeiterpartei hin zu einer Volkspartei“ bestritten habt.
Aber andererseits bleibt ihr ja in einigen Sachen eurer Politik treu. Denn eine Kriegstreiberpartei wahrt ihr ja schon 1914: „4. August 1914 stimmte die SPD-Fraktion geschlossen für die Kriegskredite, die dem Kaiserreich nach dessen Kriegserklärung an Russland vom 2. August die totale Mobilmachung ermöglichten“. Und das ihr euch auch da nicht besonders geändert habt beweist das bei euch immer noch ein Zusammenarbeitsverbot besteht in Bezug auf das Komitee für Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit. Und nicht zu vergessen der Kosovokrieg.

PS: Da ich Gewerkschafter bin wunder ich mich das bei euch immer noch ein Zusammenarbeitsverbot besteht mit der DKP zusammen zu arbeiten. Ich weiß das bei uns in der Stadt im DGB-Ortsverband die SPD mit der PDL und der DKP zusammenarbeitet. Und nicht nur bei uns in der Stadt und auch nicht nur im DGB. Also die Verbote werden innerhalb eurer Partei scheinbar nicht von vielen eurer eigenen Genossen getragen. Und die wissen auch sehr gut warum.

Eine Antwort auf „Was für ein Tag & SPD“

  1. Der Beitrag auf Wikipedia ist sehr interessant. Das für das die SPD laut Wikipedia steht, und das was sie ausführt, ist ja, zum Nachteil, leider ein großer Unterschied.

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